Die Chiemgau Baskets waren den Heimerer Schulen Baskets in allen Belangen überlegen

Schon vor dem Heimspiel der Heimerer Schulen Baskets gegen den Tabellenzweiten der Bayernliga Süd aus Traunstein war klar, dass es vermutlich eine deutliche Niederlage geben würde. Denn abgesehen von der deutlich unterschiedlichen Tabellensituation beider Teams, fehlten bei den Gastgebern sechs der dreizehn nominellen Herren Spieler aus dem Kader, darunter mit Dominik Titz und Niklas Brakel auch zwei der drei besten Scorer der DJK-ler. So stockte Trainer Tom Oertel seinen Kader mit drei U20-Spielern auf, um wenigstens zehn einsatzbereite Spieler zu haben. Und um es gleich an dieser Stelle zu sagen, die drei Youngster machten ihre Aufgabe wirklich gut und sind auch in Zukunft gerne wieder mit auf den Spielbogen. Zu allem Überfluss stellte sich dann noch heraus, dass der Topscorer der Traunsteiner Kameron Rooks nicht weniger als 2,17 m misst.

Vom Anpfiff an fegten die Gäste wie eine Urgewalt über das Landsberger Team hinweg. Nach drei Spielminuten stand es 0 zu 13! Coach Oertel nahm seine erste Auszeit, um dem Spiel eine Wendung zu geben. Der gewünschte Effekt blieb aus. Das erste Viertel ging mit 9 zu 37 an Traunstein. Auch die intensiven Worte des Landsberger Trainers in der Viertelpause brachten keine wesentliche Änderung. Das Team aus dem Chiemgau beherrschte mit Rooks die Bretter und mit schnellem aggressivem Spiel den Rest des Feldes. Mitte des zweiten Abschnitts beim Stande von 11 zu 51 nahmen die Landsberger eine weitere Auszeit. Aber ohne Wirkung. Das Viertel ging mit 9 zu 31 an Rooks und seine Mitspieler. Halbzeitstand 18 zu 68!

In der Kabine der Landsberger wurde es erstmals in dieser Saison etwas lauter. Nach Wiederanpfiff kam die beste Phase der HSB-ler. Die erste Hälfte des dritten Viertels verlief ausgeglichen. Doch dann kamen Rooks und Gruber, der zweitgrößte Traunsteiner, wieder auf das Feld und die Gäste zogen wieder davon. Das 19 zu 29 war aber das beste Viertelergebnis für die Heimerer Baskets. Denn auch im vierten Spielabschnitt setzte sich die Dominanz des Teams von Trainer Luis Prantl fort. Trotz des großen Vorsprungs war das Team weiter hungrig auf Korberfolge und sicherte sich mit 16 zu 31 auch das letzte Viertel. Auch wenn der TV Traunstein sicherlich nicht zu den Teams gehört, gegen die die Heimerer Schulen Baskets Punkte für eine sichere Mittelfeldposition sammeln müssen, war das Endergebnis von 53 zu 128 schon demoralisierend.

Am nächsten Samstag ist das Team von Trainer Tom Oertel zu Gast beim Tabellenführer Jahn München. Alles andere als eine deutliche Niederlage wäre auch dort eine Überraschung. Aber ab dem nächsten Heimspiel am 20. November kommen dann eine Reihe von Gegnern, die für das Heimerer-Team schlagbar sind und gegen die die DJK-ler die notwendigen Punkte einfahren müssen. Bleibt zu hoffen, dass sich das Lazarett bis dahin leert und der Landsberger Coach auf sein komplettes Team zugreifen kann.

Es Spielten: Böhm, F. (7 Punkte), Brakel, P. (5), Buttler, T. Hornung, C. (11), Matosevic, J. (17), Schmid, M. (6), Schreiber, B. (5), Schumacher, F (2)., Starck, T., Wais, S.

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